Concerto Performance Reviews

  • Carlo Grante’s Franz Schmidt concerto with the Vienna Symphony under Fabio Luisi. A review entitled “Full sound from one hand alone”Wiener Zeitung, 2008

With a full, rich sound the Steinway rushes on: wide-ranging arpeggios, lightning changes from powerful bass notes to silvery fiorituras in the highest registers, one can hardly believe that one hand alone suffices to conjure all that out of the piano. …

“Clearly differentiated attacks, secure technique and last but not least a fulminating performance from memory ensured … Carlo Grante a resounding success. “

[The German original reads: “Voller Klang aus einer Hand – Mit vollem, sattem Klang rauscht der Steinway auf: Weiträumige Arpeggi, rasanter Wechsel zwischen machtvollen Bässen und silbrigen Fiorituren in höchster Lage – kaum möchte man glauben, dass eine einzige Hand genügt, all das aus dem Flügel zu zaubern. Die drei Kadenzen in Franz Schmidts Klavierkonzert in Es-Dur (für die linke Hand) sind es vor allem, die dem Solisten hierfür beste Chancen bieten. In zumeist ruhiger Kantabilität fließt daneben der Orchesterpart der ersten beiden Sätze hin, ehe das Finale lebhaftere Töne anschlägt.

“Eine der äußerst seltenen Begegnungen mit der Komposition, geschrieben 1934 für den einarmigen österreichischen Pianisten Paul Wittgenstein, erlebte man jetzt im Konzerthaus. Klar differenzierender Anschlag, sichere Technik und nicht zuletzt eine fulminante Gedächtnisleistung sicherten dem hier noch kaum bekannten Italiener Carlo Grante einen durchschlagenden Erfolg”]

  • Carlo Grante, piano, Prokofiev, Concerto No. 3, reviewed by Ulrike Löhr, Volksstimme, Magdeburg, Germany, 2010:

“Carlo Grante has made his appearance in Magdeburg in a technically and musically challenging work. Grante is one of the leading Italian concert pianists and one of the artists with the most CDs out. Characteristic is his impressive technical security, which seemed to give him peace of mind for the rapid and complicated cross-hand passages.

“Grante has impeccable finger and tone-production technique, enabling him to execute lightning fast hand crossings, big leaps and brilliant chordal passages with accuracy at a frenetic pace.”

[the German original reads: “Technische Raffinesse und harmonisches Zusammenspiel”

“In Magdeburg stellte sich der italienische Pianist Carlo Grante diesem technisch und musikalisch anspruchsvollen Werk… Doch schnell tritt der Solist ein, und ein kompliziertes verwobenes Gewirk an Orchestrierung und solistischer Virtuosität entwickelt sich.

Carlo Grante ist einer der führenden italienischen Konzertpianisten und gehört zu den Künstlern mit den meisten CD-Einspielungen. Ihm ist eine beeindruckende technische Sicherheit eigen, die ihm die innere Ruhe zu geben schien für die rasanten Passagen und kompliziert ineinandergreifenden Figuren.

Grante hat eine makellose Finger- und Anschlagstechnik, sodass blitzschnelles Übergreifen der Hände, große Sprünge und brillante Akkordfolgen in rasendem Tempo akkurat möglich waren.

Die Variationsarbeit im zweiten Satz gestaltete Grante durch Stilsicherheit und gefühlvolles Zusammenspiel mit dem Orchester. Auch im dritten Satz gelang dies mit gemeinsamen heiklen rhythmischen Passagen gut.”]

  • Carlo Grante, piano, Franz Schmidt’s concerto for left hand alone under Fabio Luisi and the Vienna Symphony. Review in Die Presse, Vienna, 2008:

“… with stupendous success Grante mastered the hellish difficulties in the solo part with a maximally differentiated attack…”

[The German original in full: “Unzeitgemäß nannte man einstens auch Franz Schmidt. Doch als die Wiener Symphoniker unter Fabio Luisis jüngst dessen Zweite Symphonie darboten, lernte man, dass es in Zeiten der radikalen Moderne noch Komponisten gab, die das Erfinden bildmächtiger musikalischer Gestalten, die große Formen mühelos zu tragen helfen, nicht verlernt hatten. Nun setzte man mit dem Pianisten Carlo Grante Schmidts Klavierkonzert nach – ebenfalls im Konzerthaus und mit stupendem Erfolg. Grante bewältigt den höllisch schweren, für den einarmigen Auftraggeber Paul Wittgenstein geschriebenen Solopart mit differenziertester Anschlagkultur. Wie er – tatsächlich „mit Links“ – kontrapunktische Stimmenverläufe deutlich macht und der melodischen Führungslinie jeweils noch Leuchtkraft und Eleganz verleiht, wie er die Schlusskadenz aus zartester Tongebung nahtlos ins krönende Orchesterfortissimo führt, das prädestiniert ihn für die Einladung zu einem Soloabend, bei dem er demnächst hoffentlich auch seine Rechte in Wien einsetzen darf.”]

  • Carlo Grante, piano, Busoni, Concerto op. 39, reviewed by Mario Bortolotto, Amadeus, May 2006:

“In this Busoni [Concerto in C for piano, orchestra and male choir] the pianist seemed to surpass himself in a staggering performance, extremely accurate and visionary, as is intended in the score, and with exceptional freshness.”

  • Carlo Grante, piano, Bartok, Concerto No. 2 in Chemnitz, 2002, under Balasz Koscar, reviewed by Werner Kaden in Die Freie Presse, 19 April 2002:

“…Absolutely secure in the rapid, full-grip passages, [Carlo Grante] differentiated his attack in the highest degree and pulled the difficult work off as if in one huge sweep. .. this phenomenal pianist…”

[The German original reads: “Nun hielt damit in Chemnitz der Italiener Carlo Grante in Atem. Absolut treffsicher in den rasanten, vollgriffigen Passagen, differenzierte er den Anschlag auch noch in höchstem Maße und zog das schwierige Werk wie in einem großen Schwung durch. Nie gab dieser phänomenale Pianist die musikalische Führung aus der Hand. Und Balazs Kocsar hatte alles fest im Griff, umschiffte souverän die heikelsten Stellen, so dass im Zusammenspiel des Solisten mit dem Orchester nichts ins Wanken kommen konnte.

“Danach schlug natürlich die Begeisterung im Saale hoch, und es bedurfte schon einiger Zeit, bis der Puls nach solchem Höhenflug wieder regelmäßig pochte.”]